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Made in Germany: Außerirdisch gute Verkehrs- und Logistikveranstaltungen

Deutsche Transport-, Logistik- und Verkehrsbranche bietet inspirierenden Cocktail aus international führenden Unternehmen und innovativer Spitzenforschung

Wissen Sie, was ein T-Pod ist? Falls nicht, kann es sich nur noch um eine Frage der Zeit handeln, bis wir alle mit diesem Begriff vertraut sind: Im November 2018 startete das deutsche Logistikunternehmen DB Schenker gemeinsam mit seinem Partner Einride in Schweden ein Pilotprojekt für diesen vollelektrischen, autonomen Lastwagen. Im März 2019 erteilte die schwedische Transportbehörde die Genehmigung für die Nutzung von T-Pods auf öffentlichen Straßen. Dieses Beispiel steht als eines von vielen für den innovativen Geist der international tätigen deutschen Transport-, Logistik- und Verkehrsbranche, der Tagungs- und Kongressplaner mit einem höchst attraktiven Umfeld und viel Material für Kreativität versorgt.

Logistikweltmeister Deutschland

Ein Blick auf die Zahlen: Im 2018 „Logistics Performance Index (PLI)“ der Weltbank landete Deutschland zum dritten Mal in Folge auf dem ersten Platz. Der Index misst und vergleicht die Logistikfreundlichkeit – also, Logistikinfrastruktur und -effizienz – von 160 Ländern. Deutschland punktet hier nicht zuletzt mit seinem erstklassigen Verkehrs- und Transportnetzwerk, das gerade auch für internationale Tagungsgäste einfache Erreichbarkeit ermöglicht. Die zentrale Lage in Europa tut ihr Übriges, um Deutschland zum wichtigsten Logistikdreh- und Angelpunkt in der Region zu machen.

Die Schlagkraft des Sektors drückt sich auch in seinem Anteil am deutschen Bruttosozialprodukt aus: 2017 wurden Umsätze von EUR 267 Milliarden erreicht, womit die Logistikbranche an dritter Stelle hinter der Autowirtschaft und dem Handel steht. Gut 25 Prozent des europäischen Logistikmarkts tragen das „Made in Germany“-Label. Das eingangs erwähnte Unternehmen DB Schenker ist als Logistikarm der Deutschen Bahn nur einer von insgesamt 60.000 Logistikanbietern. Mit Deutsche Post (DHL) gehören dazu der weltweit größte Anbieter von Dienstleistungen im Logistikbereich sowie Lufthansa Cargo als eines der international führenden Luftfrachtunternehmen.

Innovationen für den Transport- und Logistiksektor

Wer Tagungen und Kongresse plant, lässt sich bei der Destinationswahl natürlich nicht nur von der Präsenz „großer Namen“ leiten. Wichtig sind Innovationen, Meinungsführerschaft, Zugang zu Industriexperten und interessante Netzwerke. In Deutschland geht die Position als Logistikweltmeister Hand in Hand mit der Entwicklung von nachhaltigen und innovativen Logistiklösungen, um die Branche zukunftssicher zu machen und um Standards zu setzen. Veranstaltungen wie der „Annual Summit of the International Transport Forum (ITF)” zeigen, wie wichtig dieses Brachenumfeld für hochrangige Veranstaltungen ist: Die weltweit führende Konferenz für die Verkehrsbranche und -politik bringt jedes Jahr internationale Verkehrsminister, führende Industrievertreter sowie Wissenschaftler nach Leipzig.

Deutschlandweit Top-Ressourcen für Eventplaner

Relevante Expertise in den Bereichen Verkehr und Logistik findet sich nicht nur in den großen Wirtschaftszentren, sondern überall im Land. Veranstaltungsorganisatoren müssen sich also nicht auf die immer selben Destinationen beschränken. Zum Thema „Mobilität der Zukunft“ bieten Audi, BMW oder Volkswagen genau wie ein Netzwerk an innovativen Zulieferern eine Vielzahl von Möglichkeiten für Besichtigungen vor Ort und interessante Rahmenprogramme in Stuttgart, München, Wolfsburg oder Leipzig. In Frankfurt ist das „House of Logistics & Mobility” ein Ort der Innovationen, an dem sich Wirtschaft und Wissenschaft treffen und wo mit Partnern wie Fraport oder Deutsche Post DHL zusammengearbeitet wird, die wertvolles Fachwissen zur Verfügung stellen können.

Wir können transporttechnisch auch noch einen Schritt weitergehen und die Erde verlassen, denn deutsche Unternehmen und Institutionen genießen mit ihrer Arbeit in den Bereichen Motoren, Leichtbau und Emissionsreduzierung auch in der Luftfahrtindustrie einen ausgezeichneten Ruf. Das Satellitenkontrollzentrum der „European Space Agency“ (ESOC) in Darmstadt oder die „European Aeronautic Defence and Space Company“ (Airbus, Astrium) in Bremen sind hier nur zwei weltweit führende Namen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln ist der ideale Ort für Einblicke in aktuelle Entwicklungen. Oder wie wäre es in Bremen mit dem Zentrum für Angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation für „schwerelose Momente“? Ein Erlebnis, das Ihre Konferenzteilnehmer garantiert nicht vergessen werden!