Willkommen bei unserer kostenfreien Learning-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit bei Veranstaltungen

Nach dem erfolgreichen Start unserer ersten Learning-Reihe zum Thema Nachhaltigkeit im April 2018 und der Weiterführung in 2019 laden wir Sie nun zu unserem dritten Teil von Nachhaltig fit ein. Die früheren Ausgaben können Sie hier nachlesen.

Sie wollen keine Folge verpassen? Dann melden Sie sich bei Simone Pohl unter dem Stichwort "Nachhaltig fit" für den 14-tägigen Newsletter an!

Sie wollen noch mehr zum Thema Nachhaltigkeit erfahren? Dann melden Sie sich doch zu unseren #edubyGCB-Seminaren 2020 an!

Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche – von der Herausforderung zur Geschäftschance

Workshop: Eine nachhaltige Veranstaltung strategisch planen und umsetzen

Learning Nugget 10: Grenzenlos nachhaltig – BOCOM kommt

Die Megatrends Nachhaltigkeit und Digitalisierung prägen unseren Alltag und haben gerade in den letzten Jahren bei Business-Events Vieles auf den Kopf gestellt. Nachhaltige Entwicklung und der Einsatz neuer Technologien sind zu einem ganz wesentlichen Kriterium und Qualitätsmerkmal geworden. Dabei sind beide Megatrends nicht isoliert voneinander zu betrachten: Die Digitalisierung spielt eine wichtige und unterstützende Rolle bei der Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft. Gleichzeitig lässt sich nicht wirklich voraussehen, wie sich die digitale Transformation auf den Verbrauch der natürlichen Ressourcen und das nachhaltige Wirtschaften im Allgemeinen auswirkt. In diesem Spannungsfeld findet am 23. April 2020 der räumlich-verteilte Kongress „BOCOM – Experience Borderless Communication“ in Berlin und verschiedenen Metropolen rund um den Globus statt.

Nachhaltigkeit ist gekommen, um zu bleiben

Ökologisch, sozial und wirtschaftlich nachhaltig zu handeln betrifft jede*n von uns im Kleinen, aber auch die Zukunft der Veranstaltungswelt insgesamt. „Nachhaltigkeit“ erschöpft sich in diesem Kontext nicht in der Benutzung von Mehrwegbechern oder der Anreise mit umweltschonenden Verkehrsmitteln. BOCOM wirft daher einen ganzheitlichen Blick auf das Thema: Vom Energiebedarf, dem CO2-Aufkommen, dem Ressourcenbedarf bei Wasser, Papier, Mobilität oder Arbeitskraft, dem Abfallmanagement oder dem Catering über die Teilnehmerzufriedenheit, die sozialen Auswirkungen auf die Teilnehmer*innen sowie die Effekte auf den Wissenstransfer und Ko-Kreation bis hin zu den ökonomischen Aspekte einer solchen Veranstaltung. In der Begleitforschung zu BOCOM werden all diese Aspekte in unterschiedlicher Intensität wissenschaftlich analysiert und mit klassischen, rein analogen Veranstaltungsformaten verglichen. Ziel ist es, ganz konkrete Handlungsempfehlungen zu gewinnen, wie die Nachhaltigkeitsbilanz von Veranstaltungen optimiert werden kann. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert BOCOM im Hinblick auf die Erforschung der Nachhaltigkeitsperformance eines räumlich-verteilten Kongresses.

BOCOM auf einen Blick

Der zentrale Conference Hub von BOCOM in Berlin ist mit dezentralen Locations in verschiedenen Teilen der Welt vernetzt, darunter Washington, Amsterdam und Wien. Auch die rein virtuelle Teilnahme über einen Live-Stream ist möglich. Inhaltlich dreht sich BOCOM neben Nachhaltigkeit um die Schwerpunktthemen New Work und Kollaboration oder Mensch-Maschine-Interaktion. Der räumlich-verteilte Kongress versteht sich als Prototyp und Test Lab: Technologien wie Augmented und Virtual Reality, Remote Simultaneous Interpreting oder Conversational Interfaces können ausprobiert und die Chancen und Potenziale dezentraler Kongresse gemeinsam ermittelt werden. Die Idee zu BOCOM ist aus dem Innovationsverbund „Future Meeting Space“ heraus entstanden, der 2015 vom GCB, dem Europäischen Verband der Veranstaltungs-Centren e. V. (EVVC) und dem Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO gegründet wurde. Ziel war es, Entwicklungen für Veranstaltungen und (Event-) Kommunikation zu analysieren, um darauf aufbauend technische, organisatorische und räumliche Anforderungen für erfolgreiche und nachhaltige Veranstaltungen zu definieren.

Mehr Infos unter bocom.online.

Learning Nugget 9: Nachhaltiges Büromanagement

Bereits durch die Änderungen von Verhalten, das Ergreifen von einfachen Maßnahmen im Büro sowie die überlegte Wahl und Nutzung von Produkten lässt sich die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens entscheidend verbessern und den Faktor Nachhaltigkeit im Büro erhöhen. Wir haben Ihnen 10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Video zusammengestellt.

Learning Nugget 8: Leipzig - Facetten einer nachhaltig engagierten Stadt

© BUND Leipzig

Die Trendfarbe der Tagungsbranche ist Grün: Für Veranstalter ist das Thema Nachhaltigkeit nicht mehr wegzudenken. Am Tagungsstandort Leipzig füllen Akteure den Begriff durch ganz unterschiedliche Ideen und Ansätze mit Leben. Als erste in Sachsen trägt die Stadt seit 2011 den Titel „Fairtrade-Town“ und unterstützt gezielt Aktionen zur Förderung des fairen Handels. So haben BUND und Stadt jüngst die Kampagne "Recycling2go" vorgestellt, ein stadtweites Mehrwegbecher-System auf Pfandbasis.

Learning Nugget 7: Nachhaltige Weihnachtsgeschenke

Weihnachten steht vor der Tür und Sie haben noch keine Geschenke? Sie brauchen noch Inspirationen oder Anregungen und wollen vielleicht dieses Jahr auch den Faktor Nachhaltigkeit bei Ihren Geschenken berücksichtigen?

Was heisst denn nachhaltiges schenken? Im besten Fall erfüllt es folgende Kriterien: Regional hergestellt, CO2- und ressourcensparend, langlebig, wiederverwertbar, umweltfreundlich und ökologisch unbedenklich.

Simone Pohl gibt Ihnen drei Tipps und Ideen für nachhaltige Weihnachtsgeschenke.

Learning Nugget 6: Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche

Das Thema Nachhaltigkeit ist in der Gesellschaft weltweit angekommen und darauf reagieren die Unternehmen. Es wird erwartet, dass Firmen nachhaltig wirtschaften und dies auch transparent nachweisen, z. B. in Form von Nachhaltigkeitsberichten.

In Deutschland haben sich Organisationen wie GCB, EVVC und FAMAB frühzeitig und visionär dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Standards wurden etabliert und Nachhaltigkeitsschulungen für die Veranstaltungsbranche initiiert. Zudem gibt es eine hohe Anzahl zertifizierter Hotels und Locations sowie Dienstleister, die sich nachhaltig positionieren. Hinzu kommen die moderne Infrastruktur, die guten Verkehrsanbindungen, fortschrittliche Gebäude und Technologie. Alles zusammen bildet eine optimale Grundlage, um sämtliche Facetten der Nachhaltigkeit von sozialen Themen über Wirtschaftlichkeit bis hin zur ökologischen Nachhaltigkeit abzubilden.

Im Interview spricht Dirk Walterspacher u. a. über den Status Quo der Veranstaltungsbranche zum Thema Nachhaltigkeit und verrät erste Details zum neuen Praxis-Workshop, den das GCB im nächsten Jahr für alle zertifizierten Nachhaltigkeitsberater*innen anbietet.

Dirk Walterspacher

Dirk Walterspacher, ist Geschäftsführer von "CO2OL". In Europa ist CO2OL mit mittlerweile über 500 klimafreundlich umgesetzten Veranstaltungen Marktführer im Bereich Beratung und Betreuung von GreenEvents bzw. GreenMeetings.

Learning Nugget 5: Ideen für Mobilitätskonzepte der Zukunft

Ideen für Mobilitätskonzepte der Zukunft

Mobilität verändert sich. Digitalisierung, Klimawandel und Nachhaltigkeit spielen auch im Bereich Mobilität eine immer größere Rolle. Ein Umdenken ist gefordert.

Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen? Welche Mobilitätskonzepte können den stetig wachsenden Anforderungen an Klimaschutz, Flexibilität und Kosten Rechnung tragen? Welche Rolle spielt dabei die Digitalisierungen.

Antworten gibt es von Michael Birk, Leiter Strategische Kunden- und Projektmanagement im Vertrieb Geschäftskunden der Deutschen Bahn.

Was müssen wir leisten, damit der Wandel zur nachhaltigen Mobilität gelingt?

  • Bewusstsein verstärken, dass unsere aktuelle Mobilität nicht dazu beiträgt, die gesteckten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen, sondern die Erreichung erschwert. Es gibt nicht die eine Lösung. Die Verkehrswende wird auch Verlierer produzieren.
  • Wichtig ist ein Umdenken: Mobilität ist nicht gleich Verkehr. Wir reden ständig über Mobilität, meinen aber eigentlich Verkehr. Der Unterschied zwischen beiden eröffnet Chancen für andere Lösungen und für Fortschritt.
  • Incentivierung nachhaltiger Lösungen, flankiert durch restriktive Maßnahmen für weniger nachhaltige Lösungen - ohne Regulierung wird es wohl leider nicht gelingen, denn es braucht einen fundamentalen Wertewandel.

Michael Birk ist seit 2014 für das Strategische Kunden- und Projektmanagement im Vertrieb Geschäftskunden der Deutschen Bahn verantwortlich und initiierte 2017 die offene B2B-Netzwerkinitiative driversity für moderne Mitarbeitermobilität.

Learning Nugget 4: Tipps für nachhaltige Küchen und Veranstalter

Was Ess ich HEUTE Mittag?

Tipps für Nachhaltige Küchen, Veranstalter und solche, die es noch werden wollen...

Um es vorwegzunehmen: Es gibt nicht DIE geeignete Küche, die perfekt für die Umwelt und das Klima ist. Aber in manchen Ländern isst man traditionell nachhaltiger als oft bei uns. Die meisten dort sind ursprüngliche Küchen, aus denen man für seine persönliche Ernährung lernen kann. Gut essen bedeutet nicht, dass man seltsame Dinge zu sich nehmen, oder tief in die Tasche greifen muss. Von daher kann ich Ihnen auch keine Top 5 der nachhaltigsten Speisenvarianten im Ranking so aus dem „ff“ mitteilen, aber ein paar grundsätzliche Überlegungen, die Sie vielleicht in Ihre tägliche Mittagstisch-Auswahl oder auch bei Veranstaltungen in Ihre Menüvorschläge mit einbeziehen können….

Achtung, es folgt eine Lebensweisheit: Wenn etwas richtig billig ist, dann hat es irgendwo einen gewaltigen Haken. Gilt für alles und bei Lebensmitteln besonders. Beim Essen wird es allerdings schnell unappetitlich: Halbes Hähnchen für zwei Euro, Döner 1,99 – da kann etwas nicht stimmen. Sie wissen es, ich weiß es: Kampfpreise beim Fleisch korrelieren direkt mit Tierleid. Wenn Sie Fleisch essen möchten, achten Sie auf Bio-Qualität. Auch da werden die Tiere nicht totgestreichelt, aber ihr Leben und ihr Futter bis zum Tag der Schlachtung ist ein besseres – das kostet dann eben auch den Preis, den es verdient hat.

Wo wir grade von Bio sprechen: Auch Bio-Wein gibt Kater, das kann ich beschwören. Aber die Erzeugung von Bioprodukten ist auf jeden Fall besser und nachhaltiger. Die Kuh für die Biomilch frisst nichts Genmanipuliertes, das Huhn hat mehr Platz im Stall, der Apfel wird weniger mit Gift besprüht und der Acker bekommt weniger Dünger ab. Heraus kommt nicht automatisch immer ein Gesundheitselixir, aber ein qualitativ besseres und schonender produziertes Lebensmittel. Das dankt Ihnen nicht nur die Umwelt, sondern auch Ihr Körper.

Fleisch ja oder nein?

Wieviel Fleisch darf also sein? Fleischkonsum ist eine Gewissensfrage für sich, die sich Verbraucher immer öfter stellen. Natürlich ist es daher am naheliegendsten, auf tierische Produkte wie Fleisch und Wurst zu verzichten. Aber alle zu Veganern umzugewöhnen ist auch nicht DIE Lösung, denn es kommt ja auch darauf an, woher die ganzen Produkte kommen, wie sie angebaut oder gehalten wurden und auch was Sie an Ressourcen benötigen, bis Sie endlich bei uns auf dem Teller sind.

Anja Lindner

Anja Lindner ist ausgebildete Hotelfachfrau & Betriebswirtin, Expertin für Bio Catering & Bio Hoteliere, unterwegs in Sachen nachhaltige Veranstaltungs-, Gastronomie- & Hotelkonzepte. Sie ist außerdem Geschäftsführung der W-E-G und LindenGut GmbH & Co. KG in Fulda/Dipperz, hier unterwegs mit Bio Catering bankett sinnreich, Morgensternhaus - nachhaltige Tagungslocation, Bio Gästehaus LindenGut und demeter Landwirtschaft sowie das Forschungsinstitut KWALIS und alles rund um Schulung und Workshops zum Thema Bio/Nachhaltigkeit & Führung.

 

 

In Indien steht "Non-Veg" an Restaurants, die Fleisch auf der Karte haben. Das finde ich beeindruckend, weil es zeigt: Fleisch essen ist etwas Besonderes, so wie einst der Sonntagsbraten. Wir können uns gerne auch auf der nächsten Veranstaltung wieder darüber streiten, ob der Mensch von Natur aus Fleischfresser sein muss oder eben nicht. Aber zwei-, dreimal am Tag? Steak und Currywurst und Pizza Salami? Gibt es nix zu streiten: Ungesund für Sie, verheerend für die Welt. Für Weiden und Futter werden in Lateinamerika riesige Wälder gerodet. Die weltweite Viehwirtschaft verursacht ein Fünftel der globalen Treibhausgas-Emissionen. Sag’n Sie nicht, dass Sie es nicht beeinflussen können? 

Wenn Sie gerne etwas tierisches Essen möchten...Essen Sie mehr Teile vom Tier. Also ganz nach der "Nose-to-tail"-Philosophie. Die folgt dem Prinzip alle Teile vom Tier zu essen. Also von der Schnauze bis zum Schwanz, um so nachhaltiger Fleisch zu konsumieren. Würden wir mehr z.B. vom Schwein essen, wären viele Probleme der Massentierhaltung einfacher zu lösen. Das macht eine einfache Rechnung deutlich: Ein Schwein nährt etwa 200 Menschen, wollen wir aber nur die Premiumteile wie Filet essen, braucht es mehrere Schweine.

Ähnlich geht es auch mit dem Fisch. Ich kenne niemanden, der nicht von sich sagen würde, das Meer zu lieben. Eine merkwürdige Liebe: Denn wenn es etwas wirklich, wirklich Trauriges gibt, dann ist es, wie wir das Meer behandeln. Was wir reinkippen, wieviel wir rausholen: Es ist hier wie da viel zu viel – sieht man zum Beispiel an unseren Beständen vieler Fischarten. Sie sind dabei, zusammenzubrechen, gerade auch solche wie der allseits beliebte Thunfisch. Merke: Sie zeigen nicht Ihre Liebe für das Meer, indem Sie Fisch essen. Eher das Gegenteil davon. Wenn es Fisch sein muss, achten Sie auf das MSC-Siegel oder schauen Sie in die WWF App. Das ist nicht perfekt, aber besser als ohne.

Der Tipp ist ein Klassiker, aus gutem Grund: es ist die einfachste und beste Möglichkeit, sich gesund, nachhaltig und frisch zu ernähren. Ich zum Beispiel liebe Erdbeeren. Die gibt es inzwischen das ganze Jahr über. Kommen dann im Februar eben aus Chile von der anderen Seite der Welt zu uns geflogen in ununterbrochener Kühlkette. Da hängt dann an jeder Erdbeere noch mal die gleiche Menge Kerosin dran. Und das Schlimmste: Importierte Wintererdbeeren sehen nur so aus wie Erdbeeren, schmecken aber nach Wasser mit kleinen Kernchen. Na gut: Ich warte also bis zur Erdbeerzeit. Ebenso geht es mir mit meinem Lieblingsgemüse…die Avocados derzeit hipper Superfood aus Südamerika, köstlich und nahrhaft aber doch  ein Klimaschädling. Sie benötigen Unmengen an Wasser um heranzuwachsen, es werden dafür Wälder abgebrannt, damit mehr Licht an die Pflanzen gelangt und nach Europa müssen Sie auch noch kommen. 

Sie wollen keine Brötchen vom Bäcker, die nur aus aufgewärmtem Fertigteig bestehen? Sie nervt in Plastik verpacktes Obst & Gemüse? Dann nutzen Sie die Macht Ihres Geldbeutels. Sie entscheiden mit Ihrer Kaufentscheidung, welche Seite der Lebensmittelindustrie Sie unterstützen und welche nicht. Gemäß dem Motto "Your dollar is your vote“ können Sie Großkonzernen und Umweltsündern auf diese Art den Saft abdrehen und stattdessen nachhaltige Firmen und Produzenten unterstützen. Der bessere Laden oder Markt ist ums Eck und das bessere Produkt liegt vielleicht nur einen Handgriff weiter links im Regal. Damit haben Sie es buchstäblich in der Hand.

Deswegen meine Empfehlung für Sie: Radikal regional, bio und saisonal einkaufen, Öfter mal vegetarisch essen, Weniger is(s)t manchmal Mee(h)r, Sie haben es in der Hand! Denn EIN WEG ist kein Weg!

Learning Nugget 3: Sustainable Meetings Berlin

Die Ergebnisse der aktuellen Meeting- & EventBarometer-Ausgabe für 2018/2019 sprechen eine deutliche Sprache: Knapp über 40 Prozent deutscher Veranstaltungstätten arbeiten inzwischen mit einem Sustainability Management System. 2011 lag dieser Anteil bei 27 Prozent – ein ordentliches Wachstum also und gleichzeitig noch Luft nach oben. Nachhaltigkeit im deutschen Tagungs- und Kongressmarkt nicht nur umzusetzen, sondern auch als eine Selbstverständlichkeit zu etablieren, ist dabei Sache aller Akteure. Das Berlin Convention Office (BCO) von visitBerlin geht diese Aufgabe mit der innovativen „Sustainable Meetings Berlin“ Initiative an – mit der Vision, Berlin zu einem der nachhaltigsten Veranstaltungorte weltweit zu machen.

Die Initiative wurde im Laufe der letzten eineinhalb Jahre in enger Zusammenarbeit mit Berliner Hotellerie-, Agentur-, Location-, Catering- und Technikpartnern entwickelt. Dieser Community-Gedanke sorgt dafür, dass das große Gegenwarts- und Zukunftsthema Nachhaltigkeit in Berlin so viel Dynamik hat. Was ursprünglich als Initiative einzelner Partner gemeinsam mit dem BCO startete, wird mittlerweile auch vom visitBerlin Convention Partner e. V. als Branchennetzwerk der Stadt gestützt, der Nachhaltigkeit ebenfalls in seine Vision integriert hat.

Mehr zur Initiative und dem Partnernetzwerk erfahren Sie im Video.

Learning Nugget 2: Initiative gegen Lebensmittelverschwendung von Maritim Hotels

Mit App und Waage gegen die Verschwendung: Die Maritim Hotels vermeiden systematisch Lebensmittelabfälle. Auf Nachhaltigkeit achtet die Hotelkette schon seit vielen Jahren

Körbe voller Croissants, schüsselweise Rührei und Obst: Alles für die Tonne, wenn das Frühstücksbuffet schließt. „Diese Verschwendung tut jedem Koch in der Seele weh“, sagt Lutz Niemann, Chefkoch der Hotelkette Maritim im Ostseebad Timmendorfer Strand. Und sie muss nicht sein - zeigt ein Projekt mit der Uni Stuttgart, das in vier Maritim-Hotels bereits seit einigen Jahren umgesetzt wird. Mithilfe einer Waage und maßgeschneiderter App, dem so genannten „Ressourcen-Manager“, werden Kennzahlen zu Lebensmittelrückläufen gesammelt, die anschließend auf Einkauf und Food Management der Hotelkette übertragen werden. So reduziert die Maritim Hotelgesellschaft systematisch Lebensmittelabfälle und optimiert den Einkauf nachhaltig.

Das nachhaltige Engagement der deutschen Hotelkette ist umfassend: Bereits seit 2009 wird die interne „ProUmwelt“-Initiative umgesetzt, dazu gehören neben der Reduzierung von Abfallmengen und nachhaltigen Einkaufsrichtlinien auch die Energieeinsparung durch Blockheizkraftwerke und Solar-Panels,  LED-Leuchten in sämtlichen Maritim Hotels u.v.m.. Kunden haben zudem die Möglichkeit, nachhaltig ausgerichtete Tagungen und Veranstaltung durchzuführen. Alle Veranstaltungen können auf Wunsch auch klimaneutral bzw.- CO2-frei ausgerichtet werden, ganz nach dem Motto „ Think green, Meet green. Be green.“

 „Zu gut für die Tonne“: Die Maritim Hotelgesellschaft wurde im Jahr 2016 für gleichnamigen Preis des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft nominiert.

Learning Nugget 1: Nachhaltigkeits-Quiz

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Hier finden Sie die vorherigen Learning-Reihen von Nachhaltig fit.

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